Beiträge

Digitalisierung, Klimaschutz und Nachhaltigkeit: Chancen und Herausforderungen für Kommunen

Martin Montag, Head of Sales Public Sector, diskutierte innerhalb des Netzwerktreffens der Jungen BürgermeisterInnen zum Thema „Chancen der Digitalisierung“: Eine spannende Fragestellung, da sich an der Schnittstelle von Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Digitalisierung vielfältige Herausforderungen und Chancen für Kommunen ergeben. Hier einige Spotlights auf das Thema:

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Was bedeuten die neuen WHO Richtwerte zur Luftverschmutzung?

Durch die Reduzierung der empfohlenen Höhen geraten existierende Gesetze unter Druck – oder werden zumindest hinterfragt. Während die europäische Luftreinhalterichtline den bisherigen WHO Empfehlungen aus 2005 weitestgehend entsprach, entstehen nun deutliche Lücken. Die EU hat hier bereits eine Revision angekündigt und die entsprechende Konsultation gestartet. Weiterlesen

TÜV Süd bestätigt Hawa Dawa die Genauigkeit der „orientierenden/indikativen Messung“

IoT Messverfahren erreicht gesetzliche Anforderungen zum Nachweis der Einhaltung von Luftschadstoffgrenzwerten

Hawa Dawa wurde als europaweit erstem Anbieter von unabhängiger staatlich anerkannter Stelle die gesetzlich vorgeschriebene Messgenauigkeit seiner IoT Sensormessnetze bestätigt. Der TÜV Süd bescheinigt: Hawa Dawa erreicht die Qualitätsziele der 39. BlmSchV (Bundesimmisionsschutzverordnung als nationale Umsetzung der EU Richtline 2008/50/EG).

Für die Bewertung durch den TÜV Süd wurden die Messdaten eines Zeitraumes von 12 Monaten verwendet. Weiterlesen

Podcast: Luftmessnetzwerk in Ulm

Luftqualität, Umweltschutz und Gesundheit sind Themen, die nicht nur deutschlandweit, sondern auch in Ulm stetig an Aufmerksamkeit gewinnen. Mit einem Sensornetzwerk von Hawa Dawa legt Ulm im Projekt Zukunftskommune@bw die Basis für eigene städtische Messreihen am Eselsberg. In diesem Podcast gibt Projektleiter Kai Weinmüller, vom Ulmer Initiativkreises nachhaltige Wirtschaftsentwicklung e.V., gemeinsam mit Karim Tarraf, dem Geschäftsführer von HawaDawa, spannende Einblicke in das Projekt und bisherige Erkenntnisse.
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Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalsierung: Hawa Dawa liefert ein wichtiges Tool für Verantwortliche in Städten und Unternehmen

 

In einem Interview für RESPOND, BMW Foundation Herbert Quandt, sagte Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung: „Dass Nachhaltigkeit und Digitalisierung sehr gut funktionieren können, zeigen auch Ihre ‚Tech for Good‘-Projekte. Ich denke zum Beispiel an das RESPOND-Startup Hawa Dawa aus München, das die Luftqualität sichtbar macht. Es bietet ein wichtiges Instrument für die Verantwortlichen in Städten und Unternehmen, um die Luftverschmutzung zu verringern…“ Einleitend verwies sie auf das Ziel der Bundesregierung, Nachhaltigkeit und Digitalisierung in allen Strategien zu berücksichtigen. Laut Dorothee Bär basiert die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie auf zwei Grundsätzen:

  • die zahlreichen Möglichkeiten der Digitalisierung für Nachhaltigkeit nutzen
  • Risiken für Mensch und Umwelt zu vermeiden

Sehen Sie das komplette Video hier 

 

Luftverschmutzung: Quellen, Auswirkungen und Gegenmaßnahmen

Jakob Smretschnig, Masterstudent des Sustainable Resource Managements an der Technischen Universität München, unterstützt das Hawa Dawa Software-Team. In seinem Video spricht er über Quellen, und Auswirkungen von sowie Maßnahmen gegen Luftverschmutzung.

Hier geht’s zum Video

Stadt Ulm entscheidet sich für die Technologie von Hawa Dawa

Hawa Dawa wird Teil des Projektes zukunftskommune@bw der Stadt Ulm 

Hawa Dawa erhielt den Zuschlag innerhalb der öffentlichen Ausschreibung zur Beschaffung von LoRaWan-fähigen Luft-/Klimasensoren im Projektgebiet Eselsberg in Ulm. Innerhalb des Projektgebietes wird Hawa Dawa ein Netzwerk aus mehreren Sentience Luftqualitätsmessgeräten installieren, aus den Messwerten eine flächendeckende Darstellung entwickeln und die Daten via API in die im Aufbau befindliche Ulmer Datenplattform einspeisen und als offene IoT-Daten zur Verfügung stellen.

Hawa Dawa trägt damit zum Pilotprojekt Luft-/Klimamessungen am Eselsberg im Zuge des Förderprojektes zukunftskommune@bw bei, das Ende 2019 vom Ulmer Gemeinderat beschlossen wurde. Ziel des Pilotprojekts ist es, erstmalig in einem Quartier der Stadt Ulm ein eigenes kleines Messnetz an Sensoren aufzubauen und damit den Grundstein von eigenen, für alle offen zugänglichen IoT-Luft- und Klimazeitseriendaten zu legen. Begleitet wird das Projekt von Informations- und Austauschformaten für die Öffentlichkeit und die Verwaltung. Das übergeordnete Ziel des Vorhabens ist die partizipative Entwicklung einer offenen und zentralen Datenplattform bis September 2021 als neue städtische Infrastruktur und damit Grundlage für digitale Dienste und Lösungen in verschiedenen Anwendungsgebieten.

Karim Tarraf, Geschäftsführer von Hawa Dawa führt aus: „Die Stadt Ulm nimmt mit diesem Projekt sicherlich eine Vorreiterstellung ein. Im Sinne von ‚Smart City for Smart Citizens‘ stellt Ulm die Partizipation der Bürger in den Mittelpunkt. Da Luftqualität Einfluss auf viele Lebensbereich von Gesundheit über Mobilität zu genereller Lebensqualität hat, freuen wir uns, dass Ulm Luftqualität konkret in das Projekt aufnimmt und damit zeigt, dass Ulm dem Vorhalten von kleinräumigeren Luft-/Klimadaten in der Stadtentwicklung in Zeiten des Klimawandels Bedeutung beimisst. Unsere Produkte bilden die ideale Basis, um diese Anforderungen abzudecken.“

Hawa Dawa etabliert lokales Netzwerk zum Messen der Luftqualität in Seelze

Hawa Dawa wurde von der Stadt Seelze mit der Errichtung eines lokalen Netzwerks aus IoT (Internet of Things) Messgeräten beauftragt. Insgesamt drei Hawa Dawa Sentience Luftmessgeräte werden an von der Stadt Seelze als sinnvoll identifizierten Stellen stündliche Werte zur Stickstoffdioxid (NO2), Ozon (O3), und Feinstaub (PM2.5 und PM10) liefern.

 Die Stadt Seelze mit 36.000 Einwohnern grenzt mit einer Fläche von 54 Quadratkilometern direkt westlich an die Landeshauptstadt Hannover. Im Stadtgebiet Seelze existieren keine dauerhaft installierten öffentlichen Messstationen. Temporäre Messungen ergaben zwar keine Überschreitung des offiziellen Grenzwerts für NO2 von 40,0 µg/m3. Dennoch ist sich die Stadt Seelze der gesundheitlichen Risiken durch verschmutzte Atemluft auch unterhalb des gesetzlichen Grenzwertes bewusst und hat beschlossen, diese Problematik aktiv anzugehen. Dazu gehört im ersten Schritt, sich Klarheit über die aktuelle Luftqualität zu verschaffen.

 Die Hawa Dawa Lösung für Seelze stellt die ermittelten Messwerte Echtzeit-nah in digitaler Form auf einem interaktiven Dashboard dar. Monatliche Berichte liefern tiefergehende Erkenntnisse zu Mustern und zeitlichen Verläufen unter Berücksichtigung von Temperatur– und Winddaten. Durch den Einsatz von Hawa Dawa IoT Luftmessgeräten ist Seelze in der Lage, unter Berücksichtigung lokaler Erfordernisse selbst die Orte zu bestimmen, an denen die Messungen vorgenommen werden. Das von Seelze genutzte Hawa Dawa PRO Dashboard ermöglicht, durch eine Heatmap Anzeige zusätzlich flächendeckend Erkenntnisse zur Luftqualität in Seelze zu gewinnen – besonders interessant sind schließlich Auskünfte zu den Orten, an denen sich Menschen aufhalten und nicht nur zu den Messstellen.

Karim Tarraf, Geschäftsführer von Hawa Dawa erläutert: „Viele kleinere bis mittelgroße Städte sind in der Situation von Seelze, dass es keine öffentlichen Messstationen gibt. Zur Beeinträchtigungen der Luftqualität durch Verkehr und andere Emittenten liegen den Verantwortlichen keine aktuellen Informationen vor. Wir sind der Überzeugung, dass Fakten zur lokalen Luftqualität eine Grundvoraussetzung sind, um effiziente Maßnahmen gegen Luftverschmutzung und zum Schutz der Bevölkerung zu ergreifen. Hier reichen bloße Messungen nicht aus, sondern es ist zwingend nötig die Daten im Kontext zu analysieren. Wir freuen uns, die Stadt Seelze bei ihrem Vorhaben zu unterstützen.“

Gleichen die positiven Effekte aus dem Lockdown die gesundheitlichen Beinträchtigungen durch die Covid-19 Pandemie aus?

Eine tiefergehende Analyse für München

Die COVID-19-Pandemie hat bis zum 14. Juli 2020 weltweit etwa 13 Millionen Menschen infiziert und mehr als 550 000 Todesfälle gefordert. In der Forschung wurde berichtet, dass eine hohe Luftverschmutzung „einer der wichtigsten Verursacher von Todesfällen durch COVID-19″ sein könnte. Studien zeigen einen positiven Zusammenhang zwischen Feinstaub und Stickstoffdioxid zu Gesundheitsschäden und insbesondere zu Erkrankungen im Zusammenhang mit der Lunge wie Lungenentzündung, wodurch Menschen, die an diesen Krankheiten leiden, anfälliger für COVID 19 sind. Auf der anderen Seite hat sich die Luftqualität aufgrund der Sperrmaßnahmen erheblich verbessert.

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Hawa Dawa liefert datenbasierte Entscheidungsplattform zur Minderung städtischer verkehrsinduzierter Emissionen in Mainz

Bessere städtische Luftqualität braucht keine drastischen Maßnahmen – aber eine aussagekräftige Datenbasis für Entscheidungen

Hawa Dawa wurde von den Stadtwerken Mainz mit einem Projekt beauftragt, das vor allem durch seinen starken Innovationscharakter, der Schaffung einer nachhaltigen datenbasierten Entscheidungsbasis, sowie der klaren Fokussierung auf Ergebnissen gekennzeichnet ist: Auf Basis von Luftqualitätsdaten, datenbasierten Analysen, sowie Prognosen wird Hawa Dawa sukzesssive Maßnahmen zur Verbesserung der städtischen Luftqualität vorschlagen, Maßnahmen mit Leuchtturmcharakter aufgrund ihrer prognostizierter Wirkung priorisieren und mit Erfolgsmessung evaluieren. Dafür wird eine intelligente Infrastruktur zur Erfassung von Umwelt- und Verkehrsdaten aufgebaut, sowie eine Datenplattform zur Auswertung bereitgestellt.

Mit einer Bevölkerungszahl von ca. 215.000 Menschen auf einem Areal von knapp 100 Quadratkilometern ist Mainz eine dichtbesiedelte Stadt. Die gewachsene Stadtstruktur sowie der zunehmende Verkehr stellen die Stadt vor Herausforderungen in Bezug auf die Luftqualität. Die Konzentrationen der Stickstoffdioxidimmissionen resultieren insbesondere aus den Emissionen des Straßenverkehrs (Nutzfahrzeugen LKW, Busse des ÖPNV und PKWs mit Dieselmotor). Im hohen Maß ist das Anfahren und Abbremsen für erhöhte Emissionen verantwortlich. Dementsprechend kann eine Verflüssigung des Verkehrs zu einer Verringerung der Emissionswerte – bei gleichem Verkehrsaufkommen – führen. Dies kann durch dynamische Maßnahmen erreicht werden, die jedoch von der jeweiligen städtischen Situation abhängig sind. Das Optimierungspotential ist vielschichtig – die Konzeption erfordert allerdings eine bis dato nicht vorhandene Datenbasis. Der ganzheitliche Ansatz von Hawa Dawa integriert Luftqualitätsdaten unter Berücksichtigung weiterer Einflussfaktoren in eine datenbasierte Plattform zur Optimierung des städtischen Verkehrs. Auf diese Weise erhält die Stadt Mainz die nötigen Informationen um, gesundheitsschädlicher Emissionen zu mindern und die Luftqualität nachhaltig zu verbessern, ohne auf drastische und undifferenzierte Maßnahmen, wie z.B. generelle Fahrverbote oder Sperrungen, zurückgreifen zu müssen.

Hawa Dawa als Partner liefert hier eine umfassende Lösung, die von der Erhebung der Daten, zum Teil mit proprietäreren IoT Messgeräten, über Analyse der umfangreichen Datenbasis bis hin zu Modellierung und dynamischen Prognosen reicht. Das intuitive Webinterface zu Darstellung der Ergebnisse ermöglicht den Entscheidungsträgern auf einfache Weise tiefergehende Einsichten zu gewinnen. Auf dieser Datenbasis unterstützt Hawa Dawa’s interdisziplinäres Team mit Experten zum Thema umweltsensible und luftschadstoffreduzierte Verkehrssteuerung die Stadt Mainz bei der Auswahl „sanfter Maßnahmen“. Hierzu werden zunächst Problemgebiete und -routen identifiziert und mögliche Maßnahmen aus der Datenbank der Bundesanstalt für Straßenverkehr auf ihre Anwendbarkeit und Wirkungen auf die speziellen örtlichen Gegebenheiten bewertet. Hawa Dawa verzichtet dabei bewusst auf drastische und undifferenzierte Maßnahmen, sondern verfolgt einen dynamischen und ganzheitlichen Ansatz, der sowohl die volle Breite vom möglichen Mobilitätskonzepten als auch die Auswirkungen auf benachbarte Areale berücksichtigt.

Karim Tarraf, Geschäftsführer von Hawa Dawa erläutert: „Viele Kommunen stehen vor dem Dilemma, dringend an der Verbesserung der Luftqualität arbeiten zu müssen, aber gleichzeitig drastische Maßnahmen vermeiden zu wollen, um die Lebensqualität der Bürger nicht übermäßig einzuschränken. „Sanfte Maßnahmen“ erfordern ein genaueres Verständnis der Situation. Die Datenbasis hierfür steht meist nicht in geeigneter Form zur Verfügung. Unser Ansatz liefert nicht nur detaillierte Erkenntnisse zur die Ist-Situation, sondern ermöglicht zudem vorhanden Mittel effizient einzusetzen, um so die größtmögliche Wirkung zur Verbesserung der Luftqualität zu erzielen ohne die Zusammenhänge zwischen Verkehr, Luftqualität und Klima aus dem Auge zu verlieren.“