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Luftqualitätsdaten – ein Vorreiter in der kommunalen Open Data Bewegung

Open Data und Datenhoheit sind Schlüsselbegriffe, wenn Kommunen an Digitalisierung oder auch Smart City denken.

Luftqualitätsdaten nehmen hier aus mehreren Gründen eine Vorreiterstellung ein: Luftqualität als Information gewinnt zunehmend an Bedeutung. EU und Bundesgesetze machen Vorgaben, welche Daten erhoben und veröffentlicht werden müssen. Transparenzgesetze, die bereits in einigen Bundesländern eingeführt sind, finden natürlich auch für Luftqualität Anwendung.

Die Herausforderung bei der Nutzung dieser Daten in einem kommunalen – also stadtbezogenem – Kontext liegt vor allem in den bereitgestellten Datenformaten (PDF, HTML, interaktive Karten, APIs), dem Aggregationslevel und damit eng verbunden der bereichs- bzw. referatsübergreifenden Bereitstellung.

Die DIN SPEC 91357 – Referenzarchitekturmodell Offene Urbane Plattform (OUP) schafft hierfür einen Rahmen zur Konformität technischer Komponenten verschiedener Hersteller. Damit wird nicht nur ein effizienter Austausch, sondern auch eine unkomplizierte Nutzung urbaner Daten über verschiedene Infrastrukturen hinweg möglich.

Die Daten, die innerhalb des Hawa Dawa Sentience Messnetzwerks durch die Kommunen erhoben werden, werden entsprechend dieses Standards zur Verfügung gestellt. Somit unterstützt Hawa Dawa zu 100% den Open Data Ansatz und ermöglicht der Stadtverwaltung einen wichtigen Schritt in Richtung effiziente Nutzung von Ressourcen zu gehen: Daten können so in einem bestehenden System weiterverwendet oder weiterangeboten werden. Zudem werden so Schnittstellen geschaffen, über die Daten ausgetauscht werden.

Ein gutes Beispiel stellt das Offene Daten Portal der Stadt Ulm dar: Daten aus unterschiedlichen Quellen werden vereinheitlicht und dann je nach Bedarf in verschiedenen anderen Systemen angeboten. In diesem Portal werden die Daten von Hawa Dawa als ein Datensatz weitergegeben, über den man gezielte Datenanfragen, also Filter, stellen kann. Zudem gibt es ein öffentliches Dashboard, welches alle Luftdaten kombiniert und ein ausführlicheres Dashboard für interne Nutzung innerhalb der Stadtverwaltung mit anderen Daten und Analysen.

Deutschland verfehlt für 2021 die neuen Leitwerte der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für Luftverschmutzung

Hawa Dawa zeigt anhand einer Analyse aller in Deutschland existierenden öffentlichen Messstationen, dass die neuen WHO Leitwerte zur Luftverschmutzung an der Mehrheit der Messstandorte überschritten wurden.

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Digitalisierung, Klimaschutz und Nachhaltigkeit: Chancen und Herausforderungen für Kommunen

Martin Montag, Head of Sales Public Sector, diskutierte innerhalb des Netzwerktreffens der Jungen BürgermeisterInnen zum Thema „Chancen der Digitalisierung“: Eine spannende Fragestellung, da sich an der Schnittstelle von Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Digitalisierung vielfältige Herausforderungen und Chancen für Kommunen ergeben. Hier einige Spotlights auf das Thema:

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Was bedeuten die neuen WHO Richtwerte zur Luftverschmutzung?

Durch die Reduzierung der empfohlenen Höhen geraten existierende Gesetze unter Druck – oder werden zumindest hinterfragt. Während die europäische Luftreinhalterichtline den bisherigen WHO Empfehlungen aus 2005 weitestgehend entsprach, entstehen nun deutliche Lücken. Die EU hat hier bereits eine Revision angekündigt und die entsprechende Konsultation gestartet. Weiterlesen

TÜV Süd bestätigt Hawa Dawa die Genauigkeit der „orientierenden/indikativen Messung“

IoT Messverfahren erreicht gesetzliche Anforderungen zum Nachweis der Einhaltung von Luftschadstoffgrenzwerten.

Hawa Dawa wurde als europaweit erstem Anbieter von unabhängiger staatlich anerkannter Stelle die gesetzlich vorgeschriebene Messgenauigkeit seiner IoT Sensormessnetze bestätigt. Der TÜV Süd bescheinigt: Hawa Dawa erreicht die Qualitätsziele der 39. BlmSchV (Bundesimmisionsschutzverordnung als nationale Umsetzung der EU Richtline 2008/50/EG).

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Podcast: Luftmessnetzwerk in Ulm

Luftqualität, Umweltschutz und Gesundheit sind Themen, die nicht nur deutschlandweit, sondern auch in Ulm stetig an Aufmerksamkeit gewinnen. Mit einem Sensornetzwerk von Hawa Dawa legt Ulm im Projekt Zukunftskommune@bw die Basis für eigene städtische Messreihen am Eselsberg.

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Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung: Hawa Dawa liefert ein wichtiges Tool für Verantwortliche in Städten und Unternehmen

In einem Interview für RESPOND, BMW Foundation – Herbert Quandt, sagte Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung: „Dass Nachhaltigkeit und Digitalisierung sehr gut funktionieren können, zeigen auch Ihre ‚Tech for Good‘-Projekte. Ich denke zum Beispiel an das RESPOND-Startup Hawa Dawa aus München, das die Luftqualität sichtbar macht. Es bietet ein wichtiges Instrument für die Verantwortlichen in Städten und Unternehmen, um die Luftverschmutzung zu verringern…“

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Luftverschmutzung: Quellen, Auswirkungen und Gegenmaßnahmen

Jakob Smretschnig, Masterstudent des Sustainable Resource Managements an der Technischen Universität München, unterstützt das Hawa Dawa Software-Team. In seinem Video spricht er über Quellen, und Auswirkungen von Luftverschmutzung sowie Gegenmaßnahmen.

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Die Stadt Ulm entscheidet sich für die Technologie von Hawa Dawa

Hawa Dawa wird Teil des Projektes zukunftskommune@bw der Stadt Ulm

Hawa Dawa erhielt den Zuschlag innerhalb der öffentlichen Ausschreibung zur Beschaffung von LoRaWan-fähigen Luft-/Klimasensoren im Projektgebiet Eselsberg in Ulm. Innerhalb des Projektgebietes wird Hawa Dawa ein Netzwerk aus mehreren Sentience Luftqualitätsmessgeräten installieren, aus den Messwerten eine flächendeckende Darstellung entwickeln und die Daten via API in die im Aufbau befindliche Ulmer Datenplattform einspeisen und als offene IoT-Daten zur Verfügung stellen. Weiterlesen

Hawa Dawa etabliert lokales Netzwerk zum Messen der Luftqualität in Seelze

Hawa Dawa wurde von der Stadt Seelze mit der Errichtung eines lokalen Netzwerks aus IoT (Internet of Things) Messgeräten beauftragt. Insgesamt drei Hawa Dawa Sentience Luftmessgeräte werden an von der Stadt Seelze als sinnvoll identifizierten Stellen stündliche Werte zur Stickstoffdioxid (NO2), Ozon (O3), und Feinstaub (PM2.5 und PM10) liefern.

Die Stadt Seelze mit 36.000 Einwohnern grenzt mit einer Fläche von 54 Quadratkilometern direkt westlich an die Landeshauptstadt Hannover. Im Stadtgebiet Seelze existieren keine dauerhaft installierten öffentlichen Messstationen. Temporäre Messungen ergaben keine Überschreitungen des offiziellen Grenzwerts für NO2 von 40,0 µg/m3. Dennoch ist sich die Stadt der gesundheitlichen Risiken durch verschmutze Atemluft auch unterhalb des gesetzlichen Grenzwertes bewusst und hat beschlossen, diese Problematik aktiv anzugehen. Der erste Schritt ist, Klarheit über die aktuelle Luftqualität zu gewinnen.

Die Hawa Dawa Lösung für Seelze stellt die ermittelten Messwerte Echtzeit-nah in digitaler Form auf einem interaktiven Dashboard dar. Monatliche Berichte liefern tiefergehende Erkenntnisse zu Mustern und zeitlichen Verläufen unter Berücksichtigung von Temperatur– und Winddaten. Durch den Einsatz von Hawa Dawa IoT Luftmessgeräten ist Seelze in der Lage, unter Berücksichtigung lokaler Erfordernisse selbst die Orte zu bestimmen, an denen die Messungen vorgenommen werden. Das von Seelze genutzte Hawa Dawa PRO Dashboard ermöglicht, durch eine Heatmap Anzeige zusätzlich flächendeckend Erkenntnisse zur Luftqualität in Seelze zu gewinnen – besonders interessant sind schließlich Auskünfte zu den Orten, an denen sich Menschen aufhalten und nicht nur zu den Messstellen

Karim Tarraf, Geschäftsführer von Hawa Dawa erläutert: „Viele kleinere bis mittelgroße Städte sind in der Situation von Seelze, dass es keine öffentlichen Messstationen gibt. Zur Beeinträchtigungen der Luftqualität durch Verkehr und andere Emittenten liegen den Verantwortlichen keine aktuellen Informationen vor. Wir sind der Überzeugung, dass Fakten zur lokalen Luftqualität eine Grundvoraussetzung sind, um effiziente Maßnahmen gegen Luftverschmutzung und zum Schutz der Bevölkerung zu ergreifen. Hier reichen bloße Messungen nicht aus, sondern es ist zwingend nötig die Daten im Kontext zu analysieren. Wir freuen uns, die Stadt Seelze bei ihrem Vorhaben zu unterstützen.“