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Hawa Dawa etabliert lokales Netzwerk zum Messen der Luftqualität in Seelze

Hawa Dawa wurde von der Stadt Seelze mit der Errichtung eines lokalen Netzwerks aus IoT (Internet of Things) Messgeräten beauftragt. Insgesamt drei Hawa Dawa Sentience Luftmessgeräte werden an von der Stadt Seelze als sinnvoll identifizierten Stellen stündliche Werte zur Stickstoffdioxid (NO2), Ozon (O3), und Feinstaub (PM2.5 und PM10) liefern.

 Die Stadt Seelze mit 36.000 Einwohnern grenzt mit einer Fläche von 54 Quadratkilometern direkt westlich an die Landeshauptstadt Hannover. Im Stadtgebiet Seelze existieren keine dauerhaft installierten öffentlichen Messstationen. Temporäre Messungen ergaben zwar keine Überschreitung des offiziellen Grenzwerts für NO2 von 40,0 µg/m3. Dennoch ist sich die Stadt Seelze der gesundheitlichen Risiken durch verschmutzte Atemluft auch unterhalb des gesetzlichen Grenzwertes bewusst und hat beschlossen, diese Problematik aktiv anzugehen. Dazu gehört im ersten Schritt, sich Klarheit über die aktuelle Luftqualität zu verschaffen.

 Die Hawa Dawa Lösung für Seelze stellt die ermittelten Messwerte Echtzeit-nah in digitaler Form auf einem interaktiven Dashboard dar. Monatliche Berichte liefern tiefergehende Erkenntnisse zu Mustern und zeitlichen Verläufen unter Berücksichtigung von Temperatur– und Winddaten. Durch den Einsatz von Hawa Dawa IoT Luftmessgeräten ist Seelze in der Lage, unter Berücksichtigung lokaler Erfordernisse selbst die Orte zu bestimmen, an denen die Messungen vorgenommen werden. Das von Seelze genutzte Hawa Dawa PRO Dashboard ermöglicht, durch eine Heatmap Anzeige zusätzlich flächendeckend Erkenntnisse zur Luftqualität in Seelze zu gewinnen – besonders interessant sind schließlich Auskünfte zu den Orten, an denen sich Menschen aufhalten und nicht nur zu den Messstellen.

Karim Tarraf, Geschäftsführer von Hawa Dawa erläutert: „Viele kleinere bis mittelgroße Städte sind in der Situation von Seelze, dass es keine öffentlichen Messstationen gibt. Zur Beeinträchtigungen der Luftqualität durch Verkehr und andere Emittenten liegen den Verantwortlichen keine aktuellen Informationen vor. Wir sind der Überzeugung, dass Fakten zur lokalen Luftqualität eine Grundvoraussetzung sind, um effiziente Maßnahmen gegen Luftverschmutzung und zum Schutz der Bevölkerung zu ergreifen. Hier reichen bloße Messungen nicht aus, sondern es ist zwingend nötig die Daten im Kontext zu analysieren. Wir freuen uns, die Stadt Seelze bei ihrem Vorhaben zu unterstützen.“

Hawa Dawa liefert datenbasierte Entscheidungsplattform zur Minderung städtischer verkehrsinduzierter Emissionen in Mainz

Bessere städtische Luftqualität braucht keine drastischen Maßnahmen – aber eine aussagekräftige Datenbasis für Entscheidungen

Hawa Dawa wurde von den Stadtwerken Mainz mit einem Projekt beauftragt, das vor allem durch seinen starken Innovationscharakter, der Schaffung einer nachhaltigen datenbasierten Entscheidungsbasis, sowie der klaren Fokussierung auf Ergebnissen gekennzeichnet ist: Auf Basis von Luftqualitätsdaten, datenbasierten Analysen, sowie Prognosen wird Hawa Dawa sukzesssive Maßnahmen zur Verbesserung der städtischen Luftqualität vorschlagen, Maßnahmen mit Leuchtturmcharakter aufgrund ihrer prognostizierter Wirkung priorisieren und mit Erfolgsmessung evaluieren. Dafür wird eine intelligente Infrastruktur zur Erfassung von Umwelt- und Verkehrsdaten aufgebaut, sowie eine Datenplattform zur Auswertung bereitgestellt.

Mit einer Bevölkerungszahl von ca. 215.000 Menschen auf einem Areal von knapp 100 Quadratkilometern ist Mainz eine dichtbesiedelte Stadt. Die gewachsene Stadtstruktur sowie der zunehmende Verkehr stellen die Stadt vor Herausforderungen in Bezug auf die Luftqualität. Die Konzentrationen der Stickstoffdioxidimmissionen resultieren insbesondere aus den Emissionen des Straßenverkehrs (Nutzfahrzeugen LKW, Busse des ÖPNV und PKWs mit Dieselmotor). Im hohen Maß ist das Anfahren und Abbremsen für erhöhte Emissionen verantwortlich. Dementsprechend kann eine Verflüssigung des Verkehrs zu einer Verringerung der Emissionswerte – bei gleichem Verkehrsaufkommen – führen. Dies kann durch dynamische Maßnahmen erreicht werden, die jedoch von der jeweiligen städtischen Situation abhängig sind. Das Optimierungspotential ist vielschichtig – die Konzeption erfordert allerdings eine bis dato nicht vorhandene Datenbasis. Der ganzheitliche Ansatz von Hawa Dawa integriert Luftqualitätsdaten unter Berücksichtigung weiterer Einflussfaktoren in eine datenbasierte Plattform zur Optimierung des städtischen Verkehrs. Auf diese Weise erhält die Stadt Mainz die nötigen Informationen um, gesundheitsschädlicher Emissionen zu mindern und die Luftqualität nachhaltig zu verbessern, ohne auf drastische und undifferenzierte Maßnahmen, wie z.B. generelle Fahrverbote oder Sperrungen, zurückgreifen zu müssen.

Hawa Dawa als Partner liefert hier eine umfassende Lösung, die von der Erhebung der Daten, zum Teil mit proprietäreren IoT Messgeräten, über Analyse der umfangreichen Datenbasis bis hin zu Modellierung und dynamischen Prognosen reicht. Das intuitive Webinterface zu Darstellung der Ergebnisse ermöglicht den Entscheidungsträgern auf einfache Weise tiefergehende Einsichten zu gewinnen. Auf dieser Datenbasis unterstützt Hawa Dawa’s interdisziplinäres Team mit Experten zum Thema umweltsensible und luftschadstoffreduzierte Verkehrssteuerung die Stadt Mainz bei der Auswahl „sanfter Maßnahmen“. Hierzu werden zunächst Problemgebiete und -routen identifiziert und mögliche Maßnahmen aus der Datenbank der Bundesanstalt für Straßenverkehr auf ihre Anwendbarkeit und Wirkungen auf die speziellen örtlichen Gegebenheiten bewertet. Hawa Dawa verzichtet dabei bewusst auf drastische und undifferenzierte Maßnahmen, sondern verfolgt einen dynamischen und ganzheitlichen Ansatz, der sowohl die volle Breite vom möglichen Mobilitätskonzepten als auch die Auswirkungen auf benachbarte Areale berücksichtigt.

Karim Tarraf, Geschäftsführer von Hawa Dawa erläutert: „Viele Kommunen stehen vor dem Dilemma, dringend an der Verbesserung der Luftqualität arbeiten zu müssen, aber gleichzeitig drastische Maßnahmen vermeiden zu wollen, um die Lebensqualität der Bürger nicht übermäßig einzuschränken. „Sanfte Maßnahmen“ erfordern ein genaueres Verständnis der Situation. Die Datenbasis hierfür steht meist nicht in geeigneter Form zur Verfügung. Unser Ansatz liefert nicht nur detaillierte Erkenntnisse zur die Ist-Situation, sondern ermöglicht zudem vorhanden Mittel effizient einzusetzen, um so die größtmögliche Wirkung zur Verbesserung der Luftqualität zu erzielen ohne die Zusammenhänge zwischen Verkehr, Luftqualität und Klima aus dem Auge zu verlieren.“

Kommunen als Vorreiter beim Thema Luftqualität: Interview mit Karim Tarraf, Geschäftsführer von Hawa Dawa

Kommunen als Vorreiter beim Thema Luftqualität: Interview mit Karim Tarraf:

In Zeiten von Covid-19 ist auch „Luftqualiltät“ immer wieder ein Thema in den Medien. Kommunen sind hier oftmals Vorreiter, um hier Verbesserungen voranzutreiben. Dabei müssen Entscheidungen in komplexen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen getroffen werden und Maßnahmen in größere Kontexte eingegliedert werden. Hierzu ein Interview mir Karim Tarraf, CEO von Hawa Dawa, in dem er auf folgende Themenbereiche eingeht:

  • Wie lässt sich die zunehmende Bedeutung von Daten zur Luftqualität erklären?
  • Warum reichen die vorliegenden Messungen und Daten meist nicht aus?
  • Wie sieht eine Zusammenarbeit mit Kommunen aus?

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Städte messen Luftqualität – kostenlose Testphase von 4 Monaten: Hawa Dawa startet die Smart Air City Kampagne 2019


Hawa Dawa startet die diesjährige Smart Air City Kampagne: Vier Städten werden für vier Monate jeweils vier Sentience Luftqualitätsmessgeräte kostenlos zur Verfügung gestellt. Bewerbungen sind ab sofort bis 31. Dezember möglich. Weiterlesen