Beiträge

Hawa Dawa liefert datenbasierte Entscheidungsplattform zur Minderung städtischer verkehrsinduzierter Emissionen in Mainz

Bessere städtische Luftqualität braucht keine drastischen Maßnahmen – aber eine aussagekräftige Datenbasis für Entscheidungen

Hawa Dawa wurde von den Stadtwerken Mainz mit einem Projekt beauftragt, das vor allem durch seinen starken Innovationscharakter, der Schaffung einer nachhaltigen datenbasierten Entscheidungsbasis, sowie der klaren Fokussierung auf Ergebnissen gekennzeichnet ist: Auf Basis von Luftqualitätsdaten, datenbasierten Analysen, sowie Prognosen wird Hawa Dawa sukzesssive Maßnahmen zur Verbesserung der städtischen Luftqualität vorschlagen, Maßnahmen mit Leuchtturmcharakter aufgrund ihrer prognostizierter Wirkung priorisieren und mit Erfolgsmessung evaluieren. Dafür wird eine intelligente Infrastruktur zur Erfassung von Umwelt- und Verkehrsdaten aufgebaut, sowie eine Datenplattform zur Auswertung bereitgestellt.

Mit einer Bevölkerungszahl von ca. 215.000 Menschen auf einem Areal von knapp 100 Quadratkilometern ist Mainz eine dichtbesiedelte Stadt. Die gewachsene Stadtstruktur sowie der zunehmende Verkehr stellen die Stadt vor Herausforderungen in Bezug auf die Luftqualität. Die Konzentrationen der Stickstoffdioxidimmissionen resultieren insbesondere aus den Emissionen des Straßenverkehrs (Nutzfahrzeugen LKW, Busse des ÖPNV und PKWs mit Dieselmotor). Im hohen Maß ist das Anfahren und Abbremsen für erhöhte Emissionen verantwortlich. Dementsprechend kann eine Verflüssigung des Verkehrs zu einer Verringerung der Emissionswerte – bei gleichem Verkehrsaufkommen – führen. Dies kann durch dynamische Maßnahmen erreicht werden, die jedoch von der jeweiligen städtischen Situation abhängig sind. Das Optimierungspotential ist vielschichtig – die Konzeption erfordert allerdings eine bis dato nicht vorhandene Datenbasis. Der ganzheitliche Ansatz von Hawa Dawa integriert Luftqualitätsdaten unter Berücksichtigung weiterer Einflussfaktoren in eine datenbasierte Plattform zur Optimierung des städtischen Verkehrs. Auf diese Weise erhält die Stadt Mainz die nötigen Informationen um, gesundheitsschädlicher Emissionen zu mindern und die Luftqualität nachhaltig zu verbessern, ohne auf drastische und undifferenzierte Maßnahmen, wie z.B. generelle Fahrverbote oder Sperrungen, zurückgreifen zu müssen.

Hawa Dawa als Partner liefert hier eine umfassende Lösung, die von der Erhebung der Daten, zum Teil mit proprietäreren IoT Messgeräten, über Analyse der umfangreichen Datenbasis bis hin zu Modellierung und dynamischen Prognosen reicht. Das intuitive Webinterface zu Darstellung der Ergebnisse ermöglicht den Entscheidungsträgern auf einfache Weise tiefergehende Einsichten zu gewinnen. Auf dieser Datenbasis unterstützt Hawa Dawa’s interdisziplinäres Team mit Experten zum Thema umweltsensible und luftschadstoffreduzierte Verkehrssteuerung die Stadt Mainz bei der Auswahl „sanfter Maßnahmen“. Hierzu werden zunächst Problemgebiete und -routen identifiziert und mögliche Maßnahmen aus der Datenbank der Bundesanstalt für Straßenverkehr auf ihre Anwendbarkeit und Wirkungen auf die speziellen örtlichen Gegebenheiten bewertet. Hawa Dawa verzichtet dabei bewusst auf drastische und undifferenzierte Maßnahmen, sondern verfolgt einen dynamischen und ganzheitlichen Ansatz, der sowohl die volle Breite vom möglichen Mobilitätskonzepten als auch die Auswirkungen auf benachbarte Areale berücksichtigt.

Karim Tarraf, Geschäftsführer von Hawa Dawa erläutert: „Viele Kommunen stehen vor dem Dilemma, dringend an der Verbesserung der Luftqualität arbeiten zu müssen, aber gleichzeitig drastische Maßnahmen vermeiden zu wollen, um die Lebensqualität der Bürger nicht übermäßig einzuschränken. „Sanfte Maßnahmen“ erfordern ein genaueres Verständnis der Situation. Die Datenbasis hierfür steht meist nicht in geeigneter Form zur Verfügung. Unser Ansatz liefert nicht nur detaillierte Erkenntnisse zur die Ist-Situation, sondern ermöglicht zudem vorhanden Mittel effizient einzusetzen, um so die größtmögliche Wirkung zur Verbesserung der Luftqualität zu erzielen ohne die Zusammenhänge zwischen Verkehr, Luftqualität und Klima aus dem Auge zu verlieren.“

Die Gewinner der Hawa Dawa Smart Air City Kampagne stehen fest: Vier Städte auf dem Weg zur Smart Air City


Hawa Dawa hat die Gewinner der Smart Air City Kampagne ermittelt, die für vier Monate jeweils vier Hawa Dawa Sentience Luftqualitätsmessgeräte sowie einen Zugang zur Hawa Dawa Luftqualitäts Plattform kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Hawa Dawa gratuliert der Stadt Ingolstadt – federführend vertreten durch die Stadtwerke Ingolstadt -, der Energieversorgung Mittelrhein AG, der Mainova AG sowie der Enercity AG. Weiterlesen

Städte messen Luftqualität – kostenlose Testphase von 4 Monaten: Hawa Dawa startet die Smart Air City Kampagne 2019


Hawa Dawa startet die diesjährige Smart Air City Kampagne: Vier Städten werden für vier Monate jeweils vier Sentience Luftqualitätsmessgeräte kostenlos zur Verfügung gestellt. Bewerbungen sind ab sofort bis 31. Dezember möglich. Weiterlesen

Meschede sichert Vorreiterstellung in Sachen Luftqualitätsmanagement


Hawa Dawa und die Kreis- und Hochschulstadt Meschede weiten den im Rahmen der „Smart Air City“ Kampagne vereinbarten Beobachtungszeitraum um weitere sechs Monate auf ein Jahr aus. Somit untermauert Meschede die Absicht, sich aktiv um das Thema Luftqualität zu kümmern.

Weiterlesen

Größtes städtisches Messnetzwerk in Deutschland


Hawa Dawa installiert 35 Messboxen im Stadtgebiet der NordAllianz. Die acht Gemeinden der NordAllianz, Eching, Garching, Hallbergmoos, Ismaning, Neufahrn, Oberschleißheim, Unterföhring und Unterschleißheim, haben sich zum Ausbau eines digitalen Messnetzwerks zur Erfassung der städtischen Luftqualität entschieden. Die NordAllianz setzt dabei auf die smarte Technologie von Hawa Dawa. Das Unternehmen betreibt in den Städten München, Germering, Meschede und dem schweizerischen Bern bereits ähnliche Messnetzwerke aus Internet der Dinge (IoT)-fähigen Messboxen um die Transparenz zur Luftqualität für Bürgerinnen, Bürger und Entscheidungsträgern zu erhöhen. Weiterlesen

Hawa Dawa’s Pilotprojekt zeigt Öko-Routing Potential

In einem Ende 2018 gestarteten Pilotprojekt hat Hawa Dawa in Zusammenarbeit mit Siemens Mobility und ryd erfolgreich die Wirksamkeit moderner Öko-Routing-Ansätze demonstriert.

In einem Ende 2018 gestarteten Pilotprojekt hat Hawa Dawa in Zusammenarbeit mit Siemens Mobility und ryd erfolgreich die Wirksamkeit moderner Öko-Routing-Ansätze demonstriert.

Im vierwöchigen Pilotprojekt „Saubere Luft in München“ (SLIM) wurde erprobt, ob datenbasierte Routenempfehlungen auf Basis prognostizierter Schadstoffwerte einen Einfluss auf die Streckenwahl von Münchner Fahrern haben. Weiterlesen

Hawa Dawa begleitet Meschede auf dem Weg zur ‚Smart Air City‘


Meschede ist Smart Air City: Messung der Luftqualität wird vorbereitet

Meschede wird zum Vorreiter in Sachen Luftqualität: Die Kreis- und Hochschulstadt hat im Rahmen der Kampagne „Smart Air City“ der Hawa Dawa GmbH aus München gewonnen. Damit stellt das Unternehmen der Kommune Meschede die Luftqualitätsdaten von sechs Sensoren für sechs Monate kostenfrei zur Verfügung. Weiterlesen

Eco Routing wird Realität – das Navi wird nachhaltig


Es hört sich nach Zukunftsmusik an, wenn Navis nicht nur den schnellsten Weg, sondern auch den mit der wenigsten Luftbelastung anzeigen könnten. Autofahrer wären weniger Luftschadstoffen ausgesetzt und Städte könnten aufatmen.

Diese Zukunftsvision heißt Öko-sensitives Verkehrsmanagement und deren Umsetzung in die Realität testen gerade die Siemens Mobility GmbH zusammen mit den beiden Münchner Startups Thinxnet GmbH (ryd) und Hawa Hawa GmbH in einem einmonatigen Feldversuch. Weiterlesen

Smart Quarter im Münchener Norden: powered by Hawa Dawa

Der Münchner Norden wird zum „Smart Quarter“.

Die EU-Initiative „Civitas Eccentric“ rüstet das Viertel Domagkpark und die Parkstadt Schwabing zu umweltverträglichen Stadtteilen auf. Das Projekt ist Teil der „Horizon 2020“ Initiative der EU, das integrierte Mobilitätskonzepte nutzt, um das Verkehrsaufkommen zu verringern und die Parksituation zu entlasten. Neben München zählen auch die Städte Stockholm, Madrid, Turku und Ruse zu den Projektstädten. Weiterlesen