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Warum Luftverschmutzung in Form von bodennahem Ozon ein Risiko für die Nahrungssicherheit bedeutet

Gemäß einem IPCC-Szenarium wird die Konzentration von bodennahem oder auch troposphärischem Ozon (O3) im Jahr 2050 möglicherweise 70 ppb erreichen kann. Dann könnten mehr als 30% der globalen Anbaufläche von Getreide einer signifikanten Ozonbelastung ausgesetzt sein, die wiederum zu deutlich geringeren Ernteerträgen führt.

Bodennahes oder auch troposphärisches Ozon (O3) wird von den Pflanzen über deren Stomata (Poren in der Epidermis der Pflanzen) aufgenommen und wirkt wachstumshemmend: O3 führt zu einer reduzierten Rate der Photosynthese, einer erhöhten Veratmung und zu einer beschleunigten Alterung der Blätter. O3 erhöht zudem die Anfälligkeit der Pflanzen gegenüber Krankheiten und anderen Stressfaktoren. Es wird vermutet, dass O3 auch die Konzentration von Stickstoff, Kohlenhydraten und Phenolen im Blatt und im Korn verändert.

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