Vergleich der Zeiträume vor und nach dem Lock-Down für Beispielstädte bestätigt, dass die Auswirkungen der Sperrung auf NO2-Konzentrationen variieren

Auf der ganzen Welt haben Städte Lock-Down Maßnahmen aufgrund von Coronaviren verhängt, was zu Verkehrsreduzierungen führte und damit verbunden die NO2 Verschmutzung reduzierte. Die Ausprägung des Effekts ist nicht überall gleich, da er von einer Reihe von Variablen abhängt, wie Niveau der Luftverschmutzung und Verkehrsaufkommen vor dem Lock-Down am jeweiligen Ort, Flottenzusammensetzung, Wetterbedingungen und Topographie und Stadtarchitektur. Darüber hinaus waren die Maßnahmen zur Definition der „Sperre“ nicht überall gleich und wurden auch mit unterschiedlicher Strenge umgesetzt. Ohne die Faktoren, die weltweit an verschiedenen Orten Einfluss nehmen, zu analysieren, hier nur ein paar Beispiele dafür, wie die Veränderung der NO 2-Verschmutzung in einigen Städten aussah: 

  • Wuhan
  • Paris
  • London
  • Fresno
  • Dehli
  • Boston

 

NO2 Konzentrationen während des Lockdowns in München

Ich habe in letzter Zeit Stimmen gehört, die ihre Enttäuschung über die eher geringe Wirkung äußerten, die während der Zeit des Lock-Downs aufgrund des Coronavirus an offiziellen Messstationen in München zu beobachten waren. Betrachtet man die stündlichen Rohdaten der Messungen an verschiedenen Orten in und um München, ist ein sehr deutlicher Rückgang in der Anfangsphase des Lock-Downs zu sehen, mit Konzentrationen, die danach wieder ansteigen. Also beschlossen wir, einen etwas tieferen Blick darauf zu werfen. Wir berücksichtigten Einflüsse durch Wetterbedingungen, Jahreszeiten bedingte Einflüsse und auch ein verändertes Mobilitätsverhalten.

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Das ganze Bild sehen: Von der Verbesserung der Luftqualität durch die Maßnahmen zur Eindämmung des Covid-19 Virus bleibt netto weniger

Auch wenn durch die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona Virus viele Verursacher von Luftverschmutzung (fast) zum Stillstand gebracht haben, sind die Effekte in den Trends der Messstationen nicht so deutlich zu sehen wie manch einer vielleicht erwartet hätte. In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung, nennt Dr. Birgit Fullerton, Head of Data Sience bei Hawa Dawa, mögliche Gründe, warum bei der Luftschadstoffkonzentration im Gebiet des Münchener Flughafens die Effekte des Lock-downs nicht deutlicher und nachhaltiger erkennbar sind (Süddeutsche Zeitung „Am Flughafen hört man jetzt die Spatzen zwitschern“). Weiterlesen

Technologieführerschaft ergänzt durch fundierter Management-Expertise: Hawa Dawa begrüßt den neuen Head of Product and Partner Management: Frank Felten

Hawa Dawa welcomes the newest team member, Frank Felten. Frank is a renowned expert in the field of Product Management, bringing a breadth of experience in Software-as-a-Service companies to Hawa Dawa. Frank will be the Head of Product and Partner Management. Weiterlesen