Größtes städtisches Messnetzwerk in Deutschland

Hawa Dawa installiert 35 Messboxen im Stadtgebiet der NordAllianz. Die acht Gemeinden der NordAllianz, Eching, Garching, Hallbergmoos, Ismaning, Neufahrn, Oberschleißheim, Unterföhring und Unterschleißheim, haben sich zum Ausbau eines digitalen Messnetzwerks zur Erfassung der städtischen Luftqualität entschieden. Die NordAllianz setzt dabei auf die smarte Technologie von Hawa Dawa. Das Unternehmen betreibt in den Städten München, Germering, Meschede und dem schweizerischen Bern bereits ähnliche Messnetzwerke aus Internet der Dinge (IoT)-fähigen Messboxen um die Transparenz zur Luftqualität für Bürgerinnen, Bürger und Entscheidungsträgern zu erhöhen.

Erstes Ziel des Vorhabens der NordAllianz ist es, die Bevölkerung und Interessierte live im Internet über die Beschaffenheit der Luftqualität zu informieren, ganz im Sinne einer Smart City. In Echtzeit werden Werte für Feinstaub, Stickstoffdioxid und Ozon erhoben und auf einer interaktiven Website, dem ‚Urban Cockpit’ der Firma [ui!] Urban Software Institute transparent im Internet präsentiert.

Am 25. Juni trafen sich die Bürgermeister der acht Kommunen mit Vertretern der Firmen Hawa Dawa und [ui!] zum gemeinsamen Startschuss für das Projekts. Die NordAllianz-Bürgermeister begrüßten ausdrücklich dieses gemeinsame Zukunftsprojekt, das auch die verstärkte Zusammenarbeit der Kommunen der Nordallianz unterstreicht.

Das Messnetzwerk der NordAllianz umfasst insgesamt 35 Sensoren zur Luftqualitätsmessung der Firma Hawa Dawa und ist damit eines der größten kommunalen Messnetzwerke in Deutschland. Durch intelligente Verschaltung der Sensoren untereinander lernen diese, die gemessenen Luftwerte mit Werten wie beispielsweise der Außentemperatur abzugleichen und somit richtig einzuordnen. Sie zählen daher zu den intelligenten Geräten des Internet of Things (IoT), des sogenannten Internets der Dinge, in dem Geräte miteinander über das Netz verbunden sind und auf diese Weise zusammenarbeiten.

“Bis heute waren Daten zur Luftqualität Expertenkreisen vorbehalten. Mit unserer Messtechnik ist es nun möglich, flächendeckend und in Echtzeit hochwertige Daten für Bürgerinnen, Bürger und Entscheidungsträger zu liefern. Damit steht erstmalig nicht die Technologie im Vordergrund, sondern die Bedürfnisse der Menschen nach Transparenz im urbanen Raum. Wir sind stolz, gemeinsam mit den Gemeinden der NordAllianz diesen ersten Schritt zur Smart City zu gehen und freuen uns auf die Zusammenarbeit in den kommenden zwei Jahre”, so Karim Tarraf, CEO von Hawa Dawa.

Die acht NordAllianz-Kommunen, die gemeinsam ca. 130.000 Einwohner haben, zeigen, dass sich auch kleinere Kommunen durchaus mit den Großen messen können. Über einen Erprobungszeitraum von 24 Monaten können sich Bürgerinnen und Bürger im Sinne der aktiven Bürgerpartizipation über den Stand der Luftqualität informieren. Ab Herbst steht die interaktive Karte auf der Webseite der Nordallianz allen Interessierten zum Abruf zur Verfügung. Darüber hinaus werden weiterführende Informationen und Tipps zu den Themen Luftqualität, Luftreinhaltung und Smart City gegeben.

Den Bürgermeistern der NordAllianz ist es besonders wichtig, dass das Wohl der lokalen Bevölkerung im Fokus des steht. Digitaler Vorreiter zu sein heißt nicht nur, neue Schritte mithilfe von innovativer Technologie zu gehen, sondern auch die Bevölkerung mit einzubeziehen, denn letztendlich geht es um die Gesundheit und die Lebensqualität aller Menschen. Die Umsetzung des ersten ‚Smart Region NordAllianz’-Projektes liegt nicht zuletzt an dieser jahrelangen freundschaftlichen und erfolgreichen Zusammenarbeit der acht Rathäuser. Bedeutend ist, dass die acht Kommunen das Luftqualitäts-Projekt im Verbund durchführen – das Thema Smart City und die Einbindung innovativer Technologien in die kommunale Entwicklung bleiben somit nicht nur großen Städten vorbehalten, so der gemeinsame Konsens der NordAllianz-Bürgermeister.

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